Griechenland kann seine Steuerflüchtlinge in der
Schweiz nun doch aufspüren. Eine zunächst nicht auffindbare CD mit Daten
von rund 2000 Besitzern von Bankkonten in der Schweiz sei wieder
aufgetaucht und von der Abteilung für die Verfolgung von
Wirtschaftsverbrechen (SDOE) einem Sonderstaatsanwalt übergeben worden,
erklärte die griechische Justiz.
Demnach hatten Geheimdienstagenten und frühere
Minister die Daten, die bereits vor zwei Jahren von der Athener
Regierung gekauft worden sein sollen, bereits eine Woche lang gesucht.
Griechische
Vertreter hatten in der Vergangenheit immer wieder erklärt, die Daten
nicht nutzen zu können, da sie illegal erworben worden seien. Am Montag
hatte Finanzminister Giannis Stournaras der Zeitung "Financial Times"
dann gesagt, Griechenland räume der Identifizierung von
Steuerhinterziehern mit Hilfe der CD "Priorität" ein, wenn sie nur
aufzutreiben sei.
Er habe erst aus den Zeitungen von der CD erfahren, führte der Minister
aus. Sollte der Datenträger nicht mehr aufzutreiben sein, werde
Griechenland seine "europäischen Partner" um eine Kopie bitten.
http://www.n24.de/news/newsitem_8262721.html
2/10/12

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Wirtschaftskrise: Griechenland lehnt Reichensteuer ab.....
ReplyDeleteDer griechische Premier lehnt Kritik am Umgang seiner Regierung mit Vermögenden ab: Der Fiskus habe sie nicht verschont, auch mit ihrem Geld habe man die Krise bewältigt.
Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras hat eine Sonderbehandlung vermögender Landsleute durch den Fiskus abgelehnt. Eine Reichensteuer, so der Politiker zur Bild-Zeitung, wird es nicht geben, reiche Griechen würden bereits jetzt "substanziell besteuert", die Steuerbehörden habe die Vermögenden bereits bislang nicht geschont.
"Wir hätten unsere Ziele ohne die Steuereinnahmen von vermögenden Griechen nicht erreicht", fügte Samaras hinzu und widersprach zugleich einer Statistik, wonach Griechen im Durchschnitt mehr Vermögen besitzen als Deutsche. Diese Aussage basiere auf Daten von 2009, inzwischen habe es eine starke Rezession gegeben, die Immobilienpreise seien massiv gesunken.
Nun sei sein Land auf einem guten Weg. Im Kampf gegen die Schuldenkrise, so Samaras, habe Griechenland die Wende geschafft. "Keiner in Europa spricht mehr über einen Grexit", sagte er der Zeitung in Anspielung auf frühere Spekulationen über einen Austritt seines Landes aus der Euro-Zone. "Das ist endgültig vorbei."............http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-02/samaras-reiche-griechenland-steuer
10/2/14
Ministerpräsident SamarasKeine Vermögensabgabe für reiche Griechen....
ReplyDeleteFür die Sanierung des Staatshaushalts will der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras die reichen Staatsbürger nicht noch mehr zur Kasse bitten. Auch ein drittes Hilfsprogramm lehnt er entschieden ab.
BerlinDer griechische Ministerpräsident Antonis Samaras hat eine Sonderabgabe für vermögende Griechen abgelehnt. Reiche Griechen würden bereits „substanziell besteuert“, die Steuern seien „auch für sie erheblich erhöht worden“, sage Samaras der „Bild“-Zeitung (Montagsausgabe). „Wir hätten unsere Ziele ohne die Steuereinnahmen von vermögenden Griechen nicht erreicht.“ Samaras widersprach einer Statistik, wonach Griechen im Durchschnitt mehr Vermögen besitzen als Deutsche. Diese Aussage basiere auf Daten von 2009, inzwischen habe es eine starke Rezession gegeben, die Immobilienpreise seien massiv gesunken..................http://www.handelsblatt.com/politik/international/ministerpraesident-samaras-keine-vermoegensabgabe-fuer-reiche-griechen/9457050.html
10/2/14